Industrieanlage brennt

29.01.2019 - 17:09 Uhr

In der Pucher Kiesgrube geriet das Quetschwerk in Brand. Abbrennende Fördermatten aus dickem Gummi und diverse Schmierstoffe waren für die kilometerweit sichtbare schwarze Rauchsäule verantwortlich. Das Feuer wütete in luftiger Höhe und die Löschwassertanks der wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge waren recht schnell erschöpft. Einzig nächstgelegene Möglichkeit der Wasserentnahme war der kleine Baggersee auf dem Werksgrundstück. Weil dieser aber von einer dicken Eisschicht bedeckt war, schlug ein Werksmitarbeiter mit seinem Bagger ein großes Loch in die Eisdecke. Erst dann konnten zwei Saugleitungen zur Versorgung der eingesetzten Löschfahrzeuge eingebracht werden. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Einbruch der Dunkelheit an. Es wurde niemand verletzt.